Das machst du in der Ausbildung
- Veranstaltungen planen und Angebote erstellen
- Bankette und Buffets vorbereiten
- Gäste beraten und bedienen
- Serviceteams einteilen
- Veranstaltungen abrechnen und auswerten
Gehalt im 1. bis 3. Lehrjahr
So viel bekommst du als Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie während der Ausbildung – brutto im Monat.
entspricht 13.188 € im Jahr
entspricht 14.640 € im Jahr
entspricht 15.984 € im Jahr
Gesamt über die Ausbildung
43.812 €
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
2.400–3.100 €
Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung laut Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Stand 1. Oktober 2025. In Betrieben ohne Tarifbindung liegt sie häufig darunter, unterschritten werden darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung aber nie. Auch Bundesland und Betriebsgröße machen einen Unterschied.
Was macht man als Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie?
Neben dem normalen Restaurantbetrieb übernimmst du in diesem Beruf zusätzlich die Organisation größerer Anlässe: Hochzeiten, Firmenfeiern, Bankette oder Caterings. Du planst Veranstaltungen und erstellst dafür Angebote, klärst mit Kunden Ablauf, Menü und Budget und bereitest Bankette und Buffets so vor, dass am Tag der Feier alles pünktlich steht. Im laufenden Betrieb berätst und bedienst du Gäste wie ein klassischer Restaurantfachmann oder eine klassische Restaurantfachfrau, zusätzlich teilst du bei größeren Events das Serviceteam ein und behältst den Überblick, wer welche Aufgabe übernimmt. Nach der Veranstaltung rechnest du sie ab und wertest aus, ob Kalkulation und Ablauf gepasst haben. Gearbeitet wird im Restaurant, im Bankettsaal oder direkt beim Cateringbetrieb vor Ort.
So läuft die Ausbildung ab
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und läuft dual: Betrieb und Berufsschule wechseln sich ab, mit Fächern wie Deutsch, Wirtschaft und Englisch. Im ersten Lehrjahr lernst du die Grundlagen des Service, Hygieneregeln und einfache Bestellabläufe. Im zweiten Jahr kommen die Organisation kleinerer Veranstaltungen, Warenkunde und erste Kalkulationen dazu. Im dritten Jahr planst du zunehmend eigenständig größere Bankette und Caterings, teilst Serviceteams ein und übernimmst die Abrechnung von Veranstaltungen. Eine Zwischenprüfung liegt in der Mitte der Ausbildung, am Ende steht die Abschlussprüfung vor der IHK.
Passt der Beruf zu dir?
Organisationstalent ist zentral, weil du bei größeren Veranstaltungen viele Details gleichzeitig im Blick behalten musst – vom Sitzplan bis zum Zeitplan der Küche. Gastfreundschaft brauchst du im direkten Umgang mit Gästen, dazu Belastbarkeit, weil Veranstaltungen oft in kurzer Zeit hohen Aufwand bedeuten. Teamführung zeigt sich darin, dass du bei größeren Events Aushilfen und Kollegen koordinierst. Ehrlich dazu gehört: Der Beruf bedeutet regelmäßig Abend-, Wochenend- und Feiertagsarbeit, gerade weil Feiern meist außerhalb der normalen Bürozeiten stattfinden, und an Veranstaltungstagen kann es hektisch und körperlich anstrengend werden.
Was du in der Ausbildung verdienst
Die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung zu den tariflichen Ausbildungsvergütungen (Stand 1. Oktober 2025) weist für diesen Beruf durchschnittlich 1.099 Euro im 1. Lehrjahr, 1.220 Euro im 2. Lehrjahr und 1.332 Euro im 3. Lehrjahr aus, jeweils brutto im Monat. Das sind Werte aus tarifgebundenen Betrieben – ohne Tarifbindung zahlen Betriebe häufig weniger, unterschreiten dürfen sie die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung aber nie. Je nach Bundesland und Betriebsgröße fällt die Vergütung ebenfalls unterschiedlich aus.
Nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung liegt der Einstieg laut Orientierungswerten zwischen etwa 2400 und 3100 Euro brutto im Monat, je nach Betrieb und Region. Mit Berufserfahrung kannst du dich zum Restaurantmeister oder zur Restaurantmeisterin weiterbilden, eine Qualifikation zum Veranstaltungsfachwirt oder zur Veranstaltungsfachwirtin anschließen oder dich zum Betriebswirt beziehungsweise zur Betriebswirtin im Gastgewerbe weiterentwickeln.
Gut zu wissen
Verwandt sind der Restaurantfachmann beziehungsweise die Restaurantfachfrau, der Veranstaltungskaufmann beziehungsweise die Veranstaltungskauffrau und der Hotelfachmann beziehungsweise die Hotelfachfrau – wer sich stärker auf den täglichen Restaurantbetrieb ohne Eventorganisation konzentrieren möchte, findet im Restaurantfachmann die schlankere Variante. Wer Veranstaltungen liebt und gerne größere Abläufe koordiniert, findet hier einen abwechslungsreichen Beruf zwischen Gastronomie und Eventmanagement.
Das solltest du mitbringen
Stärken
- • Organisationstalent
- • Gastfreundschaft
- • Belastbarkeit
- • Teamführung
Wichtige Schulfächer
- • Deutsch
- • Wirtschaft
- • Englisch
Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben – Betriebe stellen aber unterschiedliche Anforderungen. Wichtiger als die Note ist oft ein Praktikum im Beruf.
Wo du arbeitest
- Restaurant
- Bankettsaal
- Cateringbetrieb
Nach der Ausbildung
- Restaurantmeister/in
- Veranstaltungsfachwirt/in
- Betriebswirt/in Gastgewerbe
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie?
Die Regelausbildungszeit beträgt 3 Jahre (36 Monate). Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich.
Was verdient man in der Ausbildung als Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie?
Nach der BIBB-Erhebung zu tariflichen Ausbildungsvergütungen (Stand 1. Oktober 2025) sind es im 1. Lehrjahr rund 1.099 Euro brutto im Monat, im 3. Lehrjahr rund 1.332 Euro. Über die gesamte Ausbildung kommen so etwa 43.812 Euro zusammen.
Welche Voraussetzungen braucht man?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Hilfreich sind Deutsch, Wirtschaft und Englisch. Mitbringen solltest du vor allem Organisationstalent, Gastfreundschaft, Belastbarkeit und Teamführung.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Typische Wege sind Restaurantmeister/in, Veranstaltungsfachwirt/in oder Betriebswirt/in Gastgewerbe. Das Einstiegsgehalt liegt meist zwischen 2.400 und 3.100 Euro brutto im Monat.