Das machst du in der Ausbildung
- Lebensmittel vorbereiten und verarbeiten
- Einfache Speisen und Beilagen zubereiten
- Speisen anrichten und ausgeben
- Arbeitsplätze reinigen und Hygiene sichern
- Waren annehmen und einlagern
Gehalt im 1. bis 2. Lehrjahr
So viel bekommst du als Fachkraft Küche während der Ausbildung – brutto im Monat.
entspricht 13.476 € im Jahr
entspricht 14.748 € im Jahr
Gesamt über die Ausbildung
28.224 €
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
2.200–2.800 €
Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung laut Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Stand 1. Oktober 2025. In Betrieben ohne Tarifbindung liegt sie häufig darunter, unterschritten werden darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung aber nie. Auch Bundesland und Betriebsgröße machen einen Unterschied.
Was macht man als Fachkraft Küche?
Du sorgst dafür, dass in der Küche alles vorbereitet ist, wenn es losgeht. Du wäschst, schneidest und verarbeitest Lebensmittel, bereitest einfache Speisen und Beilagen wie Salate, Suppen oder Beilagensaucen zu und richtest fertige Gerichte zum Ausgeben an. Dabei arbeitest du meist im Team mit Köchen zusammen, die komplexere Gerichte übernehmen, während du an festen Stationen wie der kalten Küche oder der Beilagenzubereitung eigenständig arbeitest. Sauberkeit ist dabei kein Nebenthema: Du reinigst Arbeitsplätze, hältst Hygienevorschriften ein und sorgst dafür, dass Lebensmittel sicher gelagert werden. Auch die Warenannahme und Einlagerung gehört zu deinen Aufgaben, damit die Küche jederzeit mit frischen Zutaten versorgt ist.
So läuft die Ausbildung ab
Die duale Ausbildung dauert 24 Monate, also zwei Jahre, im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im ersten Jahr lernst du die Grundlagen der Küchenarbeit: Umgang mit Lebensmitteln, einfache Garverfahren, Hygiene und Arbeitssicherheit in der Küche. Im zweiten Jahr vertiefst du dich in die Zubereitung von Beilagen, Saucen und einfachen Gerichten sowie in die Organisation des Küchenbetriebs, bevor die Abschlussprüfung ansteht. Danach kannst du die Ausbildung um ein weiteres Jahr zur vollen Ausbildung als Koch oder Köchin aufsatteln, wenn du dich für komplexere Gerichte und die Küchenleitung interessierst.
Passt der Beruf zu dir?
Ausdauer brauchst du, weil du in der Küche viel stehst und Stoßzeiten wie das Mittagsgeschäft körperlich fordernd sein können. Sauberkeit ist Grundvoraussetzung, denn Hygiene entscheidet in der Küche über die Sicherheit der Gäste. Da du eng mit anderen an der Station zusammenarbeitest, ist Teamgeist wichtig, besonders wenn während des Service alles schnell gehen muss. Zuverlässigkeit ist unverzichtbar, weil eine Küche nur funktioniert, wenn jeder pünktlich an seinem Posten steht. In der Schule helfen dir Hauswirtschaft für den praktischen Umgang mit Lebensmitteln, Mathematik für Mengen- und Rezeptberechnungen, und Deutsch für die Kommunikation im Team.
Was du in der Ausbildung verdienst
Die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung zu den tariflichen Ausbildungsvergütungen (Stand 1. Oktober 2025) weist für diesen Beruf durchschnittlich 1.123 Euro im 1. Lehrjahr und 1.229 Euro im 2. Lehrjahr aus, jeweils brutto im Monat. Das sind Werte aus tarifgebundenen Betrieben – ohne Tarifbindung zahlen Betriebe häufig weniger, unterschreiten dürfen sie die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung aber nie. Je nach Bundesland und Betriebsgröße fällt die Vergütung ebenfalls unterschiedlich aus.
Nach der Ausbildung
Nach bestandener Prüfung liegt dein Einstiegsgehalt orientierungsweise zwischen 2.200 und 2.800 Euro brutto im Monat, je nach Betrieb und Region. Gearbeitet wird in Küchen, Kantinen oder Hotelbetrieben, oft an festen Posten innerhalb eines größeren Küchenteams. Wer sich weiterentwickeln will, kann die Ausbildung zum Koch oder zur Köchin aufsatteln, sich später zum Küchenmeister weiterbilden oder sich auf Diätküche spezialisieren und Speisepläne für besondere Ernährungsbedürfnisse zusammenstellen.
Gut zu wissen
Die Arbeitszeiten in der Gastronomie sind unregelmäßig: Abend-, Wochenend- und Feiertagsarbeit gehören zum Berufsalltag, weil dann besonders viel los ist. Die Arbeit ist körperlich anstrengend, du stehst lange, hebst schwere Töpfe und arbeitest bei Hitze am Herd. Dafür ist der Beruf ein solider Einstieg in die Gastronomie mit direktem Praxisbezug, und wer Freude an der weiteren Entwicklung zum Koch hat, kann darauf gut aufbauen.
Das solltest du mitbringen
Stärken
- • Ausdauer
- • Sauberkeit
- • Teamgeist
- • Zuverlässigkeit
Wichtige Schulfächer
- • Hauswirtschaft
- • Mathematik
- • Deutsch
Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben – Betriebe stellen aber unterschiedliche Anforderungen. Wichtiger als die Note ist oft ein Praktikum im Beruf.
Wo du arbeitest
- Küche
- Kantine
- Hotelbetrieb
Nach der Ausbildung
- Aufbau zum/zur Koch/Köchin
- Küchenmeister/in
- Diätküche
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachkraft Küche?
Die Regelausbildungszeit beträgt 2 Jahre (24 Monate). Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich.
Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft Küche?
Nach der BIBB-Erhebung zu tariflichen Ausbildungsvergütungen (Stand 1. Oktober 2025) sind es im 1. Lehrjahr rund 1.123 Euro brutto im Monat, im 2. Lehrjahr rund 1.229 Euro. Über die gesamte Ausbildung kommen so etwa 28.224 Euro zusammen.
Welche Voraussetzungen braucht man?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Hilfreich sind Hauswirtschaft, Mathematik und Deutsch. Mitbringen solltest du vor allem Ausdauer, Sauberkeit, Teamgeist und Zuverlässigkeit.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Typische Wege sind Aufbau zum/zur Koch/Köchin, Küchenmeister/in oder Diätküche. Das Einstiegsgehalt liegt meist zwischen 2.200 und 2.800 Euro brutto im Monat.