Das machst du in der Ausbildung
- Bleche und Profile zuschneiden und umformen
- Bauteile schweißen, schrauben und nieten
- Baugruppen montieren und ausrichten
- Werkstücke messen und prüfen
- Maschinen und Werkzeuge instand halten
Gehalt im 1. bis 2. Lehrjahr
So viel bekommst du als Fachkraft für Metalltechnik – Konstruktionstechnik während der Ausbildung – brutto im Monat.
entspricht 14.580 € im Jahr
entspricht 15.444 € im Jahr
Gesamt über die Ausbildung
30.024 €
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
2.500–3.000 €
Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung laut Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Stand 1. Oktober 2025. In Betrieben ohne Tarifbindung liegt sie häufig darunter, unterschritten werden darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung aber nie. Auch Bundesland und Betriebsgröße machen einen Unterschied.
Was macht man als Fachkraft für Metalltechnik – Konstruktionstechnik?
Wenn ein Bauteil aus einer technischen Zeichnung real werden soll, bist du dafür zuständig. Du schneidest Bleche und Profile nach Maß zu und formst sie in die gewünschte Form, etwa durch Biegen oder Kanten. Anschließend fügst du die Teile zusammen, meist durch Schweißen, aber auch durch Schrauben oder Nieten, je nachdem, was die Konstruktion verlangt. Ganze Baugruppen montierst und richtest du aus, bis Maße und Winkel stimmen. Mit Messwerkzeugen prüfst du, ob deine Werkstücke den Vorgaben entsprechen, und hältst Maschinen und Werkzeuge instand, damit sie zuverlässig funktionieren.
So läuft die Ausbildung ab
Die Ausbildung dauert zwei Jahre und findet dual statt: im Betrieb, meist in Fertigungshalle, Werkstatt oder Montage, in der Berufsschule mit den Fächern Mathematik, Physik und Technik. Im ersten Jahr lernst du grundlegende Metallbearbeitung wie Trennen, Umformen und einfache Fügeverfahren, im zweiten Jahr kommen anspruchsvollere Schweiß- und Montagearbeiten sowie das Lesen komplexer Zeichnungen dazu. Eine Zwischenprüfung zeigt den Ausbildungsstand, am Ende steht die Abschlussprüfung bei der IHK. Wer danach weitermachen möchte, kann ein weiteres Jahr anhängen und den Abschluss zum Konstruktionsmechaniker oder zur Konstruktionsmechanikerin erreichen.
Passt der Beruf zu dir?
Der Beruf passt zu dir, wenn du handwerkliches Geschick mitbringst und gerne mit den Händen arbeitest. Ausdauer ist wichtig, weil manche Montage- oder Schweißarbeiten über längere Zeit gleichbleibende Konzentration verlangen. Sorgfalt zeigt sich darin, dass du Maße genau einhältst, denn ungenaue Bauteile passen später nicht zusammen. Teamarbeit ist entscheidend, weil größere Baugruppen meist von mehreren Personen gemeinsam gefertigt werden. Wenn dich Funkenflug, Metallstaub und die körperliche Belastung einer Werkstatt grundsätzlich stören, solltest du dir den Alltag vorher genauer ansehen.
Was du in der Ausbildung verdienst
Die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung zu den tariflichen Ausbildungsvergütungen (Stand 1. Oktober 2025) weist für diesen Beruf durchschnittlich 1.215 Euro im 1. Lehrjahr und 1.287 Euro im 2. Lehrjahr aus, jeweils brutto im Monat. Das sind Werte aus tarifgebundenen Betrieben – ohne Tarifbindung zahlen Betriebe häufig weniger, unterschreiten dürfen sie die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung aber nie. Je nach Bundesland und Betriebsgröße fällt die Vergütung ebenfalls unterschiedlich aus.
Nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung arbeitest du in Metallbaubetrieben, im Maschinenbau oder in der industriellen Fertigung. Viele hängen die einjährige Aufbauausbildung zum Konstruktionsmechaniker oder zur Konstruktionsmechanikerin an, um Zugang zu anspruchsvolleren Aufgaben und höherem Gehalt zu bekommen. Mit einer Weiterbildung zum Schweißfachmann oder zur Schweißfachfrau spezialisierst du dich auf hochwertige Schweißverbindungen, als Industriemeister oder Industriemeisterin Metall übernimmst du später Führungsaufgaben in der Fertigung.
Gut zu wissen
Die Arbeit findet meist in Werkstätten oder Fertigungshallen statt, teils auch bei der Montage direkt beim Kunden. Schutzausrüstung wie Schweißerschutz, Handschuhe und Sicherheitsschuhe ist selbstverständlich, weil Funken, scharfe Kanten und schwere Bauteile echte Risiken darstellen. Wer Freude an präziser Handarbeit hat, findet in diesem Beruf sichtbare Ergebnisse: Am Ende eines Auftrags steht ein fertiges, funktionsfähiges Bauteil.
Das solltest du mitbringen
Stärken
- • handwerkliches Geschick
- • Ausdauer
- • Sorgfalt
- • Teamarbeit
Wichtige Schulfächer
- • Mathematik
- • Physik
- • Technik/Werken
Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben – Betriebe stellen aber unterschiedliche Anforderungen. Wichtiger als die Note ist oft ein Praktikum im Beruf.
Wo du arbeitest
- Fertigungshalle
- Werkstatt
- Montage
Nach der Ausbildung
- Aufbau zum/zur Konstruktionsmechaniker/in
- Schweißfachmann/-frau
- Industriemeister/in Metall
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik – Konstruktionstechnik?
Die Regelausbildungszeit beträgt 2 Jahre (24 Monate). Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich.
Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik – Konstruktionstechnik?
Nach der BIBB-Erhebung zu tariflichen Ausbildungsvergütungen (Stand 1. Oktober 2025) sind es im 1. Lehrjahr rund 1.215 Euro brutto im Monat, im 2. Lehrjahr rund 1.287 Euro. Über die gesamte Ausbildung kommen so etwa 30.024 Euro zusammen.
Welche Voraussetzungen braucht man?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Hilfreich sind Mathematik, Physik und Technik/Werken. Mitbringen solltest du vor allem handwerkliches Geschick, Ausdauer, Sorgfalt und Teamarbeit.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Typische Wege sind Aufbau zum/zur Konstruktionsmechaniker/in, Schweißfachmann/-frau oder Industriemeister/in Metall. Das Einstiegsgehalt liegt meist zwischen 2.500 und 3.000 Euro brutto im Monat.