Das machst du in der Ausbildung
- Kontrollgänge durchführen
- Empfangs- und Pfortendienst leisten
- Sicherheitsanlagen bedienen
- Verdächtige Situationen melden
- Berichte schreiben
Gehalt im 1. bis 2. Lehrjahr
So viel bekommst du als Servicekraft für Schutz und Sicherheit während der Ausbildung – brutto im Monat.
entspricht 12.000 € im Jahr
entspricht 12.960 € im Jahr
Gesamt über die Ausbildung
24.960 €
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
2.300–2.900 €
Für diesen Beruf weist die BIBB-Erhebung zu tariflichen Ausbildungsvergütungen keine eigenen Werte aus – zu wenige Ausbildungsverträge. Die Angaben sind deshalb gerundete Orientierungswerte aus vergleichbaren Berufen desselben Bereichs und können im Einzelfall deutlich abweichen. Es gilt die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung.
Was macht man als Servicekraft für Schutz und Sicherheit?
Du sorgst dafür, dass Menschen und Gebäude sicher sind. Du machst Kontrollgänge auf Werksgeländen, in Gebäuden oder bei Veranstaltungen, prüfst Türen, Fenster und technische Anlagen und achtest auf Auffälligkeiten. Am Empfang oder an der Pforte nimmst du Besucher in Empfang, prüfst Ausweise und regelst, wer Zutritt bekommt. Du bedienst Sicherheitsanlagen wie Kameraüberwachung oder Alarmsysteme und behältst dabei den Überblick über mehrere Bereiche gleichzeitig. Fällt dir etwas Verdächtiges auf, meldest du es sofort an die zuständigen Stellen und dokumentierst den Vorfall in einem Bericht. Der Beruf verlangt Wachsamkeit über die gesamte Schicht hinweg, auch wenn oft lange Zeit nichts Besonderes passiert.
So läuft die Ausbildung ab
Die duale Ausbildung dauert 24 Monate, also zwei Jahre, im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im ersten Jahr lernst du die Grundlagen des Sicherheitsgewerbes: rechtliche Grundlagen, Kontroll- und Empfangsdienst sowie den Umgang mit einfacher Sicherheitstechnik. Im zweiten Jahr vertiefst du dich in komplexere Sicherheitsanlagen und den Umgang mit kritischen Situationen, bevor die Abschlussprüfung ansteht, in der du zeigst, dass du typische Aufgaben im Objekt- und Empfangsschutz sicher beherrschst. Danach kannst du die Ausbildung um ein weiteres Jahr zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit aufsatteln, mit vertieftem Wissen etwa zu Notfallmanagement und Personenschutz.
Passt der Beruf zu dir?
Zuverlässigkeit ist die wichtigste Voraussetzung, weil sich Kollegen und Auftraggeber darauf verlassen, dass du deinen Posten pünktlich und gewissenhaft besetzt. Aufmerksamkeit brauchst du, um auch bei Routinekontrollen Veränderungen oder Auffälligkeiten nicht zu übersehen. Freundlichkeit ist wichtig, weil du am Empfang oft der erste Kontakt für Besucher oder Mitarbeiter bist. Belastbarkeit hilft dir in Situationen, die plötzlich anspruchsvoll werden, etwa bei einem Konflikt oder einem technischen Alarm. In der Schule sind Deutsch für Berichte und Kommunikation, Politik oder Sozialkunde für rechtliche Grundlagen, und Sport für die körperliche Fitness hilfreich.
Was du in der Ausbildung verdienst
Als Orientierungswerte gelten etwa 1.000 Euro im ersten und 1.080 Euro im zweiten Lehrjahr brutto im Monat. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Auftraggeber, Betriebsgröße und Bundesland ab, größere Sicherheitsdienstleister zahlen oft nach Tarifvertrag. Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung gilt dabei als Untergrenze.
Nach der Ausbildung
Nach bestandener Prüfung liegt dein Einstiegsgehalt orientierungsweise zwischen 2.300 und 2.900 Euro brutto im Monat, je nach Auftraggeber und Region. Gearbeitet wird am Empfang, auf Werksgeländen oder bei Veranstaltungen, oft im Schichtdienst. Wer sich weiterentwickeln will, kann die Fachkraft für Schutz und Sicherheit aufsatteln oder sich zur Werkschutzfachkraft weiterbilden und damit anspruchsvollere Aufgaben im betrieblichen Sicherheitsmanagement übernehmen.
Gut zu wissen
Schichtdienst gehört zum Alltag, weil Sicherheit rund um die Uhr gewährleistet sein muss, dazu zählen Nachtschichten, Wochenend- und Feiertagsdienste. Über lange Zeiträume passiert oft nichts Ungewöhnliches, was Konzentration und Selbstdisziplin verlangt, damit du im entscheidenden Moment trotzdem richtig reagierst. Dafür ist der Beruf branchenübergreifend gefragt, von Industrie über Handel bis zu Veranstaltungen, und bietet einen unkomplizierten Einstieg mit klaren Aufstiegsmöglichkeiten.
Das solltest du mitbringen
Stärken
- • Zuverlässigkeit
- • Aufmerksamkeit
- • Freundlichkeit
- • Belastbarkeit
Wichtige Schulfächer
- • Deutsch
- • Politik/Sozialkunde
- • Sport
Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben – Betriebe stellen aber unterschiedliche Anforderungen. Wichtiger als die Note ist oft ein Praktikum im Beruf.
Wo du arbeitest
- Empfang
- Werksgelände
- Veranstaltungen
Nach der Ausbildung
- Aufbau zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit
- Werkschutzfachkraft
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit?
Die Regelausbildungszeit beträgt 2 Jahre (24 Monate). Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich.
Was verdient man in der Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit?
Im 1. Lehrjahr sind es im Schnitt rund 1.000 Euro brutto im Monat, im 2. Lehrjahr rund 1.080 Euro. Über die gesamte Ausbildung kommen so etwa 24.960 Euro zusammen.
Welche Voraussetzungen braucht man?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Hilfreich sind Deutsch, Politik/Sozialkunde und Sport. Mitbringen solltest du vor allem Zuverlässigkeit, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und Belastbarkeit.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Typische Wege sind Aufbau zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder Werkschutzfachkraft. Das Einstiegsgehalt liegt meist zwischen 2.300 und 2.900 Euro brutto im Monat.